Das LIR 2 im Karpatenwinter 1914 – 1915

Die russische Dampfwalze war im November 1914 zurückgedrängt worden, nun versuchte die russisch-zaristische Armee über die Karpaten, ein Hochgebirge welches einen langen, nach Westen offenen Bogen bildet, vorzustoßen. Im Dezember 1914 erfolgte daher die Verschiebung der 44. Landwehrtruppendivision zur 3. Armee von General der Infanterie v. Boroevic. Eine am 23. Jänner 1915 beginnende Offensive, zum…

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Lawinenkatastrophe am Teufelsfelsen,

Die Lawinenkatastrophe am Teufelsfelsen, Kote 1776Vor 105 Jahren, am 24. Dezember 1915 feierten die Zweierschützen in ihren Stellungen im Krngebiet an der Südfront fröhliche Weihnachten. Trotz der unangenehmen Lage – die Verteidigung der eigenen Stellungen gegenüber den überhöhten Linien der Italiener am Vrata und Vrsic sowie nach tagelangem intensivem Schneefall die ständige Bedrohung durch Lawinen…

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Zweierschützen am Fluss Piave 1918

Das Ölbild „Zweierschützen am Fluss Piave 1918“, ein Geschenk des Kameradschaftsbundes der Zweierschützen an das OÖ Landesmuseum hing bis vor kurzem in der wehrkundlichen Sammlung im Schloss Ebelsberg.Es zeigt die Einbringung von italienischen Kriegsgefangenen am 17. Juni 1918 im Rahmen der letzten Offensive der k.u.k. Truppen. Besonders interessant ist die exakte Vorlage des Ölbilds durch…

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Feldpostkarten zu Weihnachten

Kriegsweihnachten müssen viele Familien getrennt voneinander verbringen. Wichtigstes Kommunikationsmittel zwischen den Soldaten und ihren Angehörigen in der Heimat sind Bildpostkarten. Millionenfach werden sie auch zu Weihnachten verschickt. Für die Wartenden zuhause sind sie oft das einzige Lebenszeichen von ihren Lieben an der Front.

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Traditionspflege mehr als ein Wort

Welser Ulanendenkmal übersiedelt 2014 nach Hörsching.Ulanen, ursprünglich „Lanzenreiter“, waren in der k.u.k. Armee nach den Türkenkriegen gegründet worden. Sie gehörten der Waffengattung der Kavallerie an und waren wegen ihrer Beweglichkeit geschätzt. Das k.k. Landwehr Ulanen Regiment Nr. 6 war in Wels stationiert, weshalb das Denkmal für die gefallenen Kameraden dieses Verbandes im Jahre 1934 auch…

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Vor der Löhnung großer Durst!

Den Soldaten in der alten Armee blieb von Ihrem Sold (genannt Löhnung) nur sehr wenig für Genüsse übrig. Diese Löhnung wurde in der Zeit der Jahrhundertwende jeweils am 1., 6., 11., 16., 21., und 26. jedes Monats vor feierlich versammelter Kompanie im Beisein des Hauptmanns ausbezahlt. Vor der Jahrhundertwende (um 1880) waren dies 30 Kreuzer…

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Sieg für Oberösterreich, die goldene Fahne!

Im Mai des Jahres 1914 fand in Kagran auf der Militärschießstätte der Garnison Wien das erste große Wettschießen der Jungschützen statt. Daran beteiligten sich zirka 2.000 Jungschützen aus allen Kronländern der k.u.k. Monarchie. Die Teilnehmer aus Oberösterreich waren in der Stiftskaserne untergebracht. Jedes Kronland hatte für den Wettbewerb 10 der besten Schützen zu stellen. Oberösterreich…

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Dragoner

„Die Kavallerie ist vermöge ihrer Schnelligkeit zum Angriffe, zur Verfolgung, zum Nachrichten- und zum Aufklärungsdienst geeignet, dagegen besitzt sie nur eine geringe Verteidigungsfähigkeit […] Die Aufbringung und Erhaltung der Kavallerie ist kostspielig, dabei ist sie schwer auszubilden und zu führen“ soweit das Dienstregelement. Aus der von Kaiser Maximilian ins Leben gerufene Reiterei haben sich die…

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Assentierung

Laut Wehrgesetz vom 11. April 1889 musste die Wehrpflicht von jedem wehrfähigen Bürger in der Monarchie persönlich erfüllt werden. Die Pflicht zum Eintritt in das Heer, die Kriegsmarine oder in die Landwehr begann mit dem 1. Jänner des Kalenderjahres, in welchem der Wehrpflichtige das 21. Lebensjahr vollendete. Die Dienstpflicht dauerte im k.u.k. Heer 3 Jahre…

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Österreichischer Stahlhelm Modell Berndorf

Die niederösterreichische Firma Berndorf hat der Heeresverwaltung im Oktober 1916 ein Helmmodel angeboten. Durch die rasant gestiegene Zahl an Kopfverletzungen, besonders durch die Kämpfe im steinigen Karst- und Isonzogebiet, wo die feindliche Artillerieeinwirkung durch Gesteinssplitter erheblich verstärkt wurde, war der Bedarf an einem Kopfschutz besonders hoch.

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