Projekt eines wehrgeschichtlichen Museums in Oberösterreich

Das Traditionsregiment k.k. Landwehrinfanterieregiment Linz Nr. 2 hatte mit der Rettung des Jungschützenmuseums 2005 und der Übernahme des Bestandes der Freiwilligen OÖ Schützen den Grundstock für die nunmehrigen Sammlungen des Forums Wehrgeschichte Oberösterreich gelegt.
Mittlerweile konnte die Sammlung um militärische Nachlässe etlicher Personen sowie Realien, Artefakte und Dokumente zur oberösterreichischen Militärund Garnisons-geschichte erweitert werden.
Der 2021 gegründeter Verein Forum Wehrgeschichte Oberösterreich hat mit seinen umfangreichen Sammlungen und Beständen in einem Gebäude der ehemaligen Hiller-Kaserne in Linz-Ebelsberg eine neue Heimat gefunden.
In diesen, nun zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, können die teilweise einzigartigen Ausstellungsstücke nunmehr in gebührender Art
und Weise präsentiert uns somit der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Zu den Schwerpunkten der Ausstellung sollen künftig das Treffen bei Ebelsberg im Jahre 1809 und die daraus in den 1830er Jahren resultierende,
fortifikationstechnisch und militärisch zu spät kommende Maximilianischen Befestigungen in Linz zählen.

Die Geschichte der Hillerkaserne mit ihren dort stationierten Verbänden der B-Gendarmerie und des österreichischen Bundesheeres in der
Zweiten Republik sowie die oberösterreichische Wehrgeschichte mit den Truppenkörpern der k.u.k. Armee werden künftig in Dauer- und
Sonderausstellungen gezeigt. Es ist geplant, dieses Wehrgeschichtliche Museum im neuen Stadtteil „Sommerfeld-Ebelsberg“ anzusiedeln.
Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir den Trägerverein Forum Wehrgeschichte Oberösterreich gegründet. Zu unseren Aufgaben
zählen neben der Erweiterung und Pflege der Sammlungen, die wissenschaftliche Forschung, Publikationstätigkeit, die Durchführung von
Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Organisationen aus dem kulturellen und historischen Umfeld. Unser Ziel
ist einen Beitrag zu leisten, zu einer kritischen, reflektierten Darstellung der Militärgeschichte des Landes Oberösterreich von der Zeit der Napoleonischen Kriege bis in die Gegenwart.
Die Forschungen und die Unterstützung wissenschaftlicher Projekte soll die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekte der jeweiligen Epoche und der damals lebenden Menschen einbeziehen.
Basis dafür ist nicht zuletzt die enge Kooperation mit dem österreichischen Bundesheer sowie mit anderen Organisationen, die vom BMLV als Partner betrachtet werden, wie das Österreichische Schwarzen Kreuz und dem Kameradschaftsbund OÖ.

Derzeit werden das Museum und das Archiv vorübergehend in der ehemaligen Floriankapelle auf dem Kasernenareal eingerichtet. Sie können ab dem Frühjahr 2022 nach Voranmeldung besucht werden. Damit wir unsere Ziele erreichen können, benötigen wir auch Ihre Unterstützung! Werden Sie ein unterstützendes Mitglied oder arbeiten Sie aktiv bei uns mit!